Im Frühjahr 2020 feiern wir ein wundervolles

 

"Abschied vom (Schul-)Zwang -

 

Einstieg in die Freiheit"- Fest!!!

 

Bist Du mit dabei?!

Weißt Du einen geeigneten Platz (große Wiese) oder hast sonst Ideen dazu?

Schreib uns! Wir freuen uns darauf, dieses Fest gemeinsam mit allen Begeisterten entstehen zu lassen!

 

 

 

 

Kino Kelheim

28./29./30. Juni 2019 um 18 Uhr

"CaRabA - Leben ohne Schule"

Kinocenter Kelheim, Benefiziatengasse 1, 93309 Kelheim

Kartenreservierung: 09441/4747

Der fiktionale Kinofilm CaRabA zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen finden in dieser neuen Bildungslandschaft ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll untersucht der Coming-of-Age Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Der erste Spielfilm zur Zukunft der Bildung regt an, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die Ausgangsfrage ist: Wann und wo geschieht Bildung eigentlich?

#story

Was würden junge Menschen tun, wenn sie ihren eigenen Interessen folgen könnten?
In dem Episodenfilm CaRabA forscht SASKIA (24) an einem Schlafmittel und ringt um dessen Anerkennung; der entwaffnend-naive NURI (8) begleitet seinen Vater beim Taxifahren und interviewt die Fahrgäste; der verträumte LOVIS (14) spielt Tischtennis im Park, arbeitet an der Zeit und verliebt sich; MAX (15) malt Waschmaschinen beim Schleudern und entdeckt Gott in Dürer (oder umgekehrt); während bei der erst ziellosen JANNE (15) das Schicksal zum temporären Auszug von zuhause und zur Feldforschung über Familie führt.
CaRabA erzählt von Vertrauen – in sich selbst und in die Menschen um einen herum.

Trailer und viele weiter Infos:

www.caraba.de

 

„Sehr ambitioniert, ebenso inspirierend, ermutigend und in der aktuellen Bildungsdebatte von eminenter Bedeutung – chapeau!“
– Heinz-Jürgen Rickert (Schulleiter und ehem. Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen Deutschland)

„Der Film ist sicherlich ein wertvoller Beitrag, der Mut macht, dass da etwas geht, was wir bisher gar nicht im Blick hatten. Und es ist ja immer so, dass am Anfang einer großen Entwicklung und eines großen Veränderungsprozesses erstmal ein Traum da sein muss, wie es anders gehen könnte.”
– Gerald Hüther (Neurobiologe und Bestseller-Autor)

„Die Frage, ob man so etwas wie eine Schule braucht um zu lernen, führt zu wunderbar absurden Situationen, in denen liebenswert schräge Figuren aufeinander treffen, die eigentlich keine bio-sozialen Schnittmengen haben. Dies geschieht in stark atmosphärischen Bildern einer inspirierten Kamera, Szenenbild und Kostüm tun das Ihre und die Menschen vor der Kamera, ob alt oder jung, sind wirklich Menschen und tun nicht nur so. Nicht zu vergessen die Musik: ich habe mich beim Mitspielen ertappt. Spielerisch wird die schulische Eintrichterung von Curriculum-Unwissen auf den Arm genommen, ohne dass man je den Eindruck hat, einem Lehrfilm beizuwohnen.“
– Jockel Tschiersch (Schauspieler & Autor)

Nach 80 Jahren Schulzwang - Zeit für freie Bildung und Selbstbestimmung !!!

Die Folgen der staatlichen Beschulung sind auf geniale, aber auch erschreckende

Weise in dem Buch von John Taylor Gatto beschrieben. (Verdummt noch mal! Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen) Vor allem seine bekannten 7 Lektionen erläutern eindrucksvoll, was mit den jungen Menschen in (staatlichen) Schulen passiert. (Die ersten 30 Seiten des Buches unter "Lesenswert")

Leben ist individuell !    Sich bilden auch !

Jeder Mensch ist einzigartig, mit seinen ganz persönlichen Bedürfnissen und Begabungen – von Geburt an!

 

Es ist an der Zeit, dass junge Menschen zusammen mit ihren Eltern frei entscheiden können, wie ihr Bildungsweg aussehen soll. So können sich die einzigartigen Fähigkeiten eines jeden Menschen entfalten, anstatt zwangsweise mit viel zu viel für ihn Unwichtigem verschüttet zu werden.

 

Wenn wir unseren Töchtern und Söhnen durch eine vertrauensvolle Beziehung Sicherheit und Geborgenheit schenken, spielen und entdecken sie mit Begeisterung – die Voraussetzung für Erfüllung, Erfolg und Glück!

 

Die neuen Spiel-/Entdeckungs-/Bildungsorte werden aus der Nachfrage der (jungen) Menschen heraus ganz individuell, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend, entstehen.

 

Wussten sie ...

 ... dass trotz oder vielleicht gerade wegen des Schulzwangs in Deutschland die Zahl der funktionalen Analphabeten zunimmt?!

 

... dass der heute noch bestehende Schulzwang in Deutschland 1938 von den Nationalsozialisten eingeführt wurde, d.h. dass es ab diesem Zeitpunkt möglich war, junge Menschen mit Polizeigewalt in die Schule zu bringen?!

 

... dass hunderte deutsche Familien mit "schulpflichtigen" Kindern ins benachbarte Ausland ziehen?!

 

... dass an Universitäten Frei-sich-Bildende aufgrund ihrer sozialen Kompetenzen und ihrer Eigenständigkeit hoch geschätzt werden?!

 

... dass viele berühmte und erfolgreiche Persönlichkeiten nicht oder nur zeitweise eine Schule besucht haben und sie diese auf deutliche Weise kritisiert haben, wie z.B.

Albert Einstein oder Pestalozzi?!

 

... und wussten sie, dass der bekannte Spruch "Nicht für die Schule lernt man, sondern für das Leben" der umgedrehte Spruch des römischen Philisophen Seneca ist? Dieser kritisierte die damaligen Gelehrtenschulen mit der Aussage: "Nicht für das Leben lernt ihr dort, sondern für die Schule".

 

 

... glauben Sie nicht auch,

dass es an der Zeit ist, jungen Menschen von Geburt an vollumfänglich

die Grund- und Menschenrechte zuzugestehen ?!

Auch und vor allem das Recht "Nein zu sagen" und zu Nichts gezwungen zu werden ?!

... und ... ?!   (Auszug aus Momo von Michael Ende)

Franco, der seit einiger Zeit ins Kinder-Depot geht, zu Momo:

"Bei dir war`s viel schöner", sagte Franco plötzlich. "Da ist uns selber immer

eine Menge eingefallen. Aber dabei lernt man nichts, sagen sie."

... ja und - dieser Reinhard Mey:

Lied - Faust in der Hand (erster Schultag seines Sohnes)

Als ich an diesem Morgen mit ihm vor dem Schulhaus stand,
Unter dem Arm die grosse bunte Tüte,
Da spürt‘ ich seine kleine, heisse Faust in meiner Hand
Und wusste, dass er ahnte, was ihm blühte.
Mein erster Schultag endete in einem Tränenmeer,
Doch hatte ich nie vor ihm davon gesprochen -
Wie wurde schon am ersten Tag mein Ranzen mir so schwer -
Doch schlau hatte er den Braten längst gerochen.
Und als die anderen Kinder mit der Lehrerin fortgingen,
Hab‘ ich seine Verzweiflung und Verlassenheit gespürt
Und musst‘ ihn flehend, bittend dennoch in die Klasse bringen
Und fühlte mich, wie wenn man ein Kälbchen zur Schlachtbank führt.

Es gab nur Liebe und Versteh‘n, gab nur Freiheit bislang,
Und nun droh‘n Misserfolge und Versagen.
Der Wissensdurst versiegt unter Bevormundung und Zwang,
Die Gängelei erstickt die Lust am Fragen.
Die Schule macht sich kleine graue Kinder, blass und brav,
Die funktionier‘n und nicht infragestellen,
Wer aufmuckt, wer da querdenkt, der ist schnell das schwarze Schaf.
Sie wollen Mitläufer, keine Rebellen,
Ja-Sager wollen sie, die sich stromlinienförmig ducken,
Die ihren Trott nicht stör‘n durch unplanmäss‘ge Phantasie,
Und keine Freigeister, die ihnen in die Karten gucken
Und die vielleicht schon ein Kapitel weiter sind als sie.

Wie oft bist du in all den Jahren aus dem grauen Tor
Bemäkelt und getadelt rausgekommen,
Wie oft habe ich ahnungsvoll und stillschweigend davor
Den Delinquenten in den Arm genommen!
Wie oft hab‘ ich den Spruch gehört: Ihr Sohn hat nur geträumt,
Ihr Sohn hat mit Papierfitzeln geschossen,
Ihr Sohn hat trotz Ermahnung seinen Platz nicht aufgeräumt,
Ihr Sohn hat sein Tuschwasser ausgegossen!
Und nie: Ihr Sohn ist vor der ganzen Klasse aufgestanden
Für einen, den sie peinigten und quälten bis auf‘s Blut!
In dieser Welt kommen uns die wahren Werte abhanden,
In dieser Schule gibt es kein Fach Menschlichkeit und Mut.

Manchmal wünscht‘ ich, wir wär‘n an diesem Tag nicht mitgegangen
Und lieber, wie im Kinderlied, zu Doc David nach Fabuland.
Du hättest nicht nochmal an jener Stelle angefangen,
Wo ich schon einmal stand - die Faust in meines Vaters Hand!

CaRabA - Trailer

Gerald Hüther

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